Im Notfall

Außerhalb unserer Sprechzeiten können Sie in dringenden Notfällen unsere Mobilfunknummer anrufen. Bitte beachten Sie dafür folgendes:

 

1.) „Notfälle“ sind plötzlich und akut auftretende, bedrohliche Erkrankungen. Dazu zählen z.B. Autounfälle, stark blutende Wunden, plötzlich auftretendes Fieber über 39,5°C, unstillbares Erbrechen, plötzlich auftretender, blutiger Durchfall, Kreislaufprobleme und Atemnot, Kollaps, Krampfanfälle, Lähmungen.

 

2.) Die Handynummer dient NICHT dazu, außerhalb der Sprechzeiten Termine auszumachen oder „mal kurz etwas nachzufragen“.
Ebenso ist es zwecklos, am Sonntag „vorbeischauen“ zu wollen, weil man am Montag keine

Zeit hat, einen Termin wahrzunehmen.
Bitte warten Sie bei einem erkrankten Tier nicht ab, ob es „vielleicht von selbst wieder besser wird“. Sie ersparen Ihrem Tier damit unnötige Schmerzen und bringen sich selbst nicht in die Situation, nachts oder am Wochenende festellen zu müssen, daß es eben nicht mehr „von selbst“ wird.

 

3.) Unser Notdienst ist ein freiwilliges Service-Angebot, es besteht kein Anspruch auf Betreuung. Kein Mensch, auch kein Tierarzt, kann 24 Stunden, sieben Tage die Woche durchgehend erreichbar sein. Wenn wir persönlich einmal nicht zur Verfügung stehen können, wenden Sie Sich bitte an die Tierklinik Oberhaching.

 

4.) Ein Hausbesuch ist im Notdienst nicht möglich. Ein lebensbedrohlich erkranktes Tier kann nur in der Praxis optimal versorgt werden. Jegliche notwendige weiterführende Untersuchung, z.B. Röntgen, können wir sowieso nur in der Praxis durchführen, so daß eine anfänglich zuhause erfolgte Untersuchung nur einen unnötigen Zeitverlust bedeutet.

 

5.) Bitte melden Sie sich – auch während der Sprechzeiten – immer kurz telefonisch an, daß wir uns auf die Ankunft des verletzten/verunfallten Tieres vorbereiten können. Benutzen Sie dazu während der Zeit von 9.30 bis 19.00 Uhr immer die Festnetznummer der Praxis – nur außerhalb dieser Zeit die Handynummer.

 

6.) Verletzte, krampfende oder bewußtlose Tiere am besten, je nach Größe, auf ein Handtuch oder eine Decke lagern und an den vier Ecken der Unterlage hochheben.
Katzen können vorsichtig in ein Handtuch gewickelt werden (Kopf schaut raus), um Verletzungen durch Abwehrbewegungen zu vermeiden.

7.) Stark blutende Wunden mit einem Druckverband verbinden. Niemals eine Gliedmasse abbinden!

 

8.) In Wunden steckende Fremdkörper niemals mit Kraftaufwand herausziehen! Besser belassen und vom Fachmann entfernen lassen!